Ritualarbeit im Jahreskreis

Ritualarbeit im Jahreskreisschamanische Ritualarbeit

Ritualarbeit und das Erleben der Jahreskreise stellen Möglichkeiten dar, das Ordnungsprinzip der Natur wieder zur eigenen Harmonisierung von Körper und Geist nueztbar zu machen. Es handelt sich teils um überliefertes Wissen unserer Vorfahren und teils um individuelle Erfahrungen durch die Übungspraxis.

Grundlagen

Ritual

Ein Ritual ist eine Art archaische Technik, mit derer Hilfe ich mich mit Erfahrungen und Wissen verbinden kann, wie es mir im modernen Alltag nicht gelingt. Rituale sind uns eigentlich nicht fremd: Wir heben die Hand zum Gruß, stellen uns vor, wenn wir jmd. kennenlernen, bilden Gesprächskreise etc. und verbinden uns somit untereinander. Ritualarbeit im archaischen Sinne wiederum kann mich mit weitaus "höheren" oder "tieferen" Ebenen verbinden: Mein Unterbewusstsein, Intuition, das Wissen meiner Ahnen, morphogenetisches Feld, Akasha - Chronik, Krafttiere, Anderswelt. Der Sinn des Rituals besteht in der Verbindung zu einer anderen Ebene und kann mir helfen, wichtige Fragen zu klären oder eine Hilfestellung für Entscheidungen zu finden.

Jahreskreis

Ein Jahreskreis beschreibt den Wandel und den Zyklus der Jahreszeiten, der Natur und der Naturkräfte. Wicca JahreskreisZu jedem Zeitpunkt überwiegen bestimmte Einflüsse, deren Wahrnehmung und Kenntnis mir helfen kann, meine Lebensführung und meine Entscheidungen auf ein Optimum an Harmonie in Bezug zur Natur anzupassen. Ein Beispiel dafür wäre die Einkehr und Kontemplation in der "dunklen Jahreszeit"  im Gegensatz zum Prozess des "Auslebens" und Freude im Sommer. Durch Ritualarbeit an bestimmten Tagen des Jahreskreis ist es möglich, die vorherrschende Energie besser wahrzunehmen und mich entsprechend natürlich zu verhalten. Auch ist der Zugang zu bestimmten feinstofflichen Ebenen an bestimmten Tagen einfacher und effektiver.

Heilige Geometrie

Ritualarbeit und Jahreskreis haben energetische Bezüge, die in der Geometrie ihren Ausdruck finden und durch Arbeit mit geometrischen Formen an Kraft gewinnen kann. Ein Beispiel dafür ist das Schwitzhüttenritual: Das Zentrum der Hütte mit den Kreisform der Schwitzhütteglühenden Steinen steht für das eine Bewusstsein, die Kreisform für die Ausdehnung dieses Bewusstseins. Durch den Aufguss entsteht ein "Toruswirbel" vom Zentrum nach oben und absteigend wieder nach unten - die Schwitzhüttenteilnehmer sitzen mitten in diesem Torus und können die Bewegung von heissem Dampf sehr intensiv spüren. Gleichzeitig wird der Schwitzhüttenteilnehmer durch die absolute Dunkelheit und die Hitze auf ein "Sich selbst erleben" zurückgeworfen. So wird die Kraft, die ihren Ausdruck in der Natur findet, direkt erfahrbar.

Weiterführende Informationen

Links zu Ritualen, Jahreskreis und heiliger Geometrie

Buchtips zu Ritualen, Jahreskreis und heiliger Geometrie