Wichtig und unverzichtbar
Unsere Haltung, unser Bewegungsverhalten, der muskuläre und neurologische sowie psychische Zustand des Körpers: Alles spielt eine wesentliche Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.
Seit der Antike, ob im Kontext der chinesischen Medizin seit über 3000 Jahren, ob bei den alten Griechen (Galen, Hippokrates) oder im alten Rom - zu allen Zeiten wurden bestimmte Leibesübungen und Entspannungstechniken genutzt, um Krankheiten vorzubeugen oder zu kurieren. Man kann durchaus sagen, die Physiotherapie ist ein Zweig der Naturheilkunde.
Die Physiotherapie (ehemals Krankengymnastik) befasst sich mit Störungen des Bewegungsapparates, der Organe, der sensomotorischen Entwicklung und Leistungsfähigkeit, Wahrnehmung, psychischer Situation und deren Prävention.
Als Beispiel ist nur allzu leicht nachzuvollziehen, daß eine Fehlstellung oder Fehlbelastung der Beine schnell nicht nur zu Verschleiß der Gelenke, sondern auch zu Schäden an der Wirbelsäule und damit verbundenen Rückenschmerzen führen kann.
Ganz zu schweigen von der psychischen Belastung durch Schmerz und Leistungsminderung.
Auch der postoperative Einsatz ist sehr wichtig. Der Patient wird zu optimaler Belastung und Beweglichkeit geführt. Nicht zu vergessen der Einfluß, den bestimmte Körperzonen und die Haut auf unser Organsystem haben - und somit auch die dort angreifenden Therapieverfahren.
Genaueste anatomische und funktionelle Kenntnisse sind Grundvoraussetzung, erfolgreich zu therapieren. Hier sind es gerade die Physiotherapeuten, die durch präzise Untersuchungsmethoden und gezielte Behandlungsmethoden genau am Punkt des jeweiligen Problems arbeiten können - immer orientiert am jeweiligen Befund des Patienten.
Behandelt wird auf Ärztliche Anordnung nach vorheriger gewissenhafter Befundaufnahme durch den Physiotherapeuten - niemals ins Blaue hinein!
Große Stärke liegt aber auch im Bereich der Prävention - werden Störungen rechtzeitig erkannt, dann kann oftmals eine Krankheit vermieden werden. |